Wir etablieren und stärken Kunst, Kultur und Kreativwirtschaft im Salzkammergut und schaffen internationale Verbindungen zwischen Orten, Organisationen und Menschen.
Ein interdisziplinäres Team formiert sich 2025 erneut, um mit Region, Bund und den Ländern Oberösterreich und Steiermark die Nachfolgeorganisation der Kulturhauptstadt Europas Bad Ischl Salzkammergut 2024 GmbH aufzubauen.
Unter dem Titel „Aufbruch, Salzkammergut!“ wird das Erbe der Kulturhauptstadt Europas in die Zukunft getragen und die langfristige Kulturentwicklungsstrategie Kulturvision 2030 der drei LEADER Regionen REGIS, Traunsteinregion und Ausseerland umgesetzt.
Die Otelo eGen mit Sitz in Vorchdorf trägt das Projekt „Aufbruch, Salzkammergut!“ in der ersten Phase zur Gründung einer Nachfolgeorganisation der Kulturhauptstadt Europas Bad Ischl Salzkammergut 2024.
Projektteam Aufbruch, Salzkammergut! V.l.n.r.: Lisa-Maria Holzinger, Martin Hollinetz, Christina Jaritsch, Verena Haidl und Lisa-Maria Neuhuber, nicht am Bild: Hannelore Hollinetz und Stefan Heinisch.
Verena Haidl
Verena entschied sich frühzeitig für die Bildhauerei als ihren Beruf, getragen von ihrer Leidenschaft für Kreativität. Ihr künstlerisches Spektrum ist breit gefächert und umfasst sowohl traditionelle Schnitzereien als auch moderne Installationen. Sie kreiert plastische Kunstwerke sowohl nach eigenen künstlerischen Vorstellungen als auch im Rahmen von Auftragsarbeiten, wobei sie eine Vielzahl von Materialien verwendet. Die intensive Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Themen und Philosophien, mit dem Ziel, ihren Skulpturen Ausdruck und Leben zu verleihen, stellt ihre zentrale Motivation dar.
Zusätzlich zu ihrer künstlerischen Tätigkeit ist Verena Mit-Initiatorin und Betreiberin des Otelo ARTmünster, Projektleiterin für „CONNECT – Digitale und Grüne Skills für Bildhauer*innen“ und wirkte auch maßgeblich beim Kulturhauptstadt-Projekt „Next Generation You“ mit. Seit Februar 2025 engagiert sie sich neben ihren anderen Projekten auch im Team von „Aufbruch, Salzkammergut!“.
Stefan wuchs in Ansfelden auf und kehrte nach Stationen im Destinationsmanagement in Salzburg und Kärnten ins oberösterreichische Almtal zurück. Der gelernte Hotelkaufmann studierte Tourismusmanagement und Freizeitwirtschaft in Krems mit Auslandsaufenthalten in Philadelphia und Florenz. Er war bereits 2018-19 als Projektleiter und Teil des Bewerbungsteams für den Zuschlag an Bad Ischl – Salzkammergut mitverantwortlich. Nach der Gründungsphase der Kulturhauptstadt Bad Ischl Salzkammergut 2024 GmbH fungierte er 2020 kurzzeitig auch als Geschäftsführer. Ab 2021 war er im Programmteam u.a. für die Projekte „Wirtshauslabor“ und „Salzkammergut Culture Guide“ verantwortlich und leitete darüber hinaus seit April 2023 auch die Kommunikationsabteilung sowie den Bereich Mobilitätsmanagement und Tourismuskooperationen.
Nach 7 Jahren Tätigkeit für das Kulturhauptstadt-Projekt im Salzkammergut, bringt er seine Erfahrungen im Projekt „Aufbruch, Salzkammergut!“ noch bis Ende April 2025 ein.
Hannelore erforscht mit Leidenschaft, welche Bedingungen es braucht, damit Menschen ihre persönlichen Handlungsspielräume erweitern, zum Wohl aller agieren und sich zu verantwortungsbewussten Mitgliedern unserer vielfältigen Gesellschaft entwickeln können. Ihr Fokus liegt dabei auf dem gegenwärtigen Moment und dessen Auswirkungen auf die Zukunft.
Diese innere Haltung prägt ihr Hosting von Prozessen und Veranstaltungen. Tief verwurzelt in der Natur, findet sie Kraft bei ausgedehnten Spaziergängen in Wäldern und entlang von Flüssen.
Leichtigkeit, Verspieltheit und Humor sind weitere wichtige Elemente in ihrem Leben. Die Otelo Genossenschaft erlebt sie als eine Gemeinschaft, die sowohl die Zusammenarbeit einfordert als auch aktiv fördert. Neben ihren anderen Tätigkeiten engagiert sie sich seit Februar 2025 unter anderem auch im Team von „Aufbruch, Salzkammergut!“.
Martin lebt den Vordenker und Modellbauer. Organisation, Strategie und Öffentlichkeitsarbeit sind neben dem Aufbau eines internationalen Netzwerkes für Innovationskultur, neuen, richtungsweisenden Bildungsangeboten und Prozessberatungen seine Schwerpunkte.
Als Regionalmanager erdachte Martin bereits neue Modelle im Bereich Arbeit, Bildung und Regionalentwicklung. Partizipation, Kooperation und die innovative Neuverknüpfung bestehender Strukturen waren für ihn die entscheidenden Zutaten zur Mitarbeit in der Otelo eGen und knüpfen nahtlos an das internationale Otelo Netzwerk für Innovationskultur an.
Martin ist Obmann der Otelo eGen und bringt seine Erfahrungen und sein Netzwerk im Projekt „Aufbruch, Salzkammergut!“ als Projektträger ein.
Lisa Holzinger, deren Wurzeln in Laakirchen liegen, absolvierte ihr Studium der Kunstgeschichte in Wien. Nach mehr als einem Jahrzehnt in der Hauptstadt Österreichs zog es sie nach der Geburt ihrer Tochter zurück ins Salzkammergut, wo sie nun in Gmunden ihren Lebensmittelpunkt gefunden hat. Ihre berufliche Laufbahn ist vielfältig: Nach langjähriger Tätigkeit in der Kinobranche, in einer Mediaagentur sowie beim renommierten Kunstmagazin PARNASS, verstärkte sie ab dem Jahr 2023 das engagierte Team der Kulturhauptstadt Europas Bad Ischl Salzkammergut 2024.
Dort übernahm sie Aufgaben im Bereich der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und trug maßgeblich zur Kommunikation des Kulturhauptstadtjahres bei. Ihre akademische Neugier treibt sie weiterhin an, weshalb sie parallel zu ihren beruflichen Verpflichtungen ein anspruchsvolles Doktoratsstudium an der angesehenen Universität für angewandte Kunst in Wien absolviert.
Nach Studienaufenthalten in Wien, Nancy und Havanna kehrte Christina Jaritsch in ihre Heimat, nach Ebensee, zurück. Ihre akademische Ausbildung ist breit gefächert und umfasst Studien der Politikwissenschaft, Philosophie, Romanistik, Wirtschaftswissenschaften sowie Deutsch als Fremd- und Zweitsprache. Nach ihrem erfolgreichen Abschluss in Politikwissenschaft an der Universität Wien im Jahr 2019, plante sie ursprünglich nur einen kurzen Aufenthalt im Salzkammergut. Dieser Zwischenstopp verlängerte sich jedoch, und ab dem Jahr 2020 verstärkte sie das Team der Kulturhauptstadt Europas Bad Ischl Salzkammergut 2024.
Dort trug sie maßgeblich zur Programmgestaltung in den wichtigen Bereichen Ökologie, Soziales und Evaluierung bei. Darüber hinaus war sie im Jahr 2024 eine der treibenden Initiatorinnen der ersten Pride Parade Salzkammergut, die in Bad Ischl stattfand und ein bedeutendes Zeichen für Vielfalt und Inklusion in der Region setzte.
Lisa, in Ebensee aufgewachsen, kehrte nach Aufenthalten in Amsterdam und Wien wieder ins Salzkammergut zurück. Ihre Expertise erstreckt sich über die Bereiche der Kultur- und Sozialanthropologie. Sie engagierte sich ehrenamtlich als Vorstandsmitglied bei der KUPF OÖ, dem Verein Gedenkdienst und war über viele Jahre in der Vermittlung von Zeitgeschichte aktiv. Gegenwärtig bringt sie ihre Erfahrung und Leidenschaft im Kulturverein Kino Ebensee, dem Frauenforum Salzkammergut und dem Verein Zeitgeschichte Museum Ebensee ein.
Von Beginn an spielte Lisa eine maßgebliche Rolle in der erfolgreichen Bewerbung des Salzkammerguts zur Kulturhauptstadt Europas 2024. Im Team der Kulturhauptstadt Bad Ischl Salzkammergut 2024 GmbH übernahm sie als Projektleiterin die Verantwortung für die Entwicklung und Umsetzung des Programms. Ihr besonderer Fokus lag dabei auf den inhaltlich bedeutsamen Feldern der (NS-)Geschichte, der Erinnerungskultur und des traditionellen sowie kulturellen Erbes, wobei sie auch eng mit den regionalen Museen zusammenarbeitete. Die Themen Regionalentwicklung und interdisziplinäres Denken sind ihr dabei ein besonderes Anliegen.